Vor #COP30. War irgendwas mit Klima?

Vor #COP30. War irgendwas mit Klima?

Wenn sich die Welt nun Anfang November in Brasilien zur Klimakonferenz trifft, wird mancher sich die Augen reiben: Klima? War da irgendwas? Gibts nicht Wichtigeres?

Nein, es gibt nichts Wichtigeres. Weshalb viele auch im privaten Kreis darüber sprechen und sich überlegen, wie sie sich persönlich verhalten können, um ihre privaten CO2-Emissionen zu reduzieren.

Aber: „Woher bekomme ich verlässliche Informationen?“ fragt man mich nicht selten. Nun, man bekommt sie von unseren großen in Deutschland beheimateten und international hoch geschätzten und anerkannten Forschungseinrichtungen, die sich mit den Ursachen des Klimawandels und mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen. Allen voran PIK Potsdam.

Um sich einen schnellen und verlässlichen Überblick über den status quo kurz vor COP 30 zu verschaffen, seien nun drei Dokumente zitiert, die die wesentlichen Punkte gut zusammenfassen (link zum Dokument jeweils grün gekennzeichnet):

Eine gemeinsame Erklärung des Deutschen Gesellschaft für Meteorologie und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die auf das zunehmende Tempo der Klimaveränderungen hinweist und die Politik zu wirklich entschiedenem Handeln auffordert:
Das gemäßigte Klima der letzten 10 Jahrtausende hat die Voraussetzungen für die Entwicklung menschlicher Zivilisationen geschaffen. Die gegenwärtige Generation junger Menschen muss sich der Tatsache bewusst sein, dass sie möglicherweise das Ende dieser gemäßigten Umweltbedingungen mit all ihren Konsequenzen erleben wird.
Zentrale Botschaft: Die 3-Grad-Grenze wird möglicherweise nicht erst zum Ende des Jahrhunderts, sondern bereits um 2050 überschritten.“

Zweitens der Bericht des PIK Potsdam über die Belastbarkeitsgrenzen der Welt.
Zentrale Botschaft: sieben von neun Belastungsgrenzen sind bereits überschritten.

Und drittens sei hier ein Text von Professor Dr. Stefan Rahmstorf eingefügt, der auf sehr anschauliche Weise darlegt, „was los ist“. Prof. Rahmstorf hat auf wenigen Seiten aufgeschrieben, was eigentlich „plus 3 Grad mehr“ bedeuten. Für mich der vielleicht wichtigste Satz gegen Ende des Aufsatzes: „Meine Kinder, die jetzt ihr Abitur ablegen, werden wahrscheinlich eine solche Welt erleben. Diese Welt ist völlig außerhalb aller bisherigen menschlichen Erfahrungen. Solange die Menschheit existiert, hat es solche Bedingungen nicht gegeben.“