Jetzt sind Eltern und Großeltern dran: Europawahl. FridaysForFuture, wir haben verstanden!


Europawahl ist Klima-Wahl

„Wir haben verstanden!“ Das muss und wird die Antwort der stimmberechtigten Eltern und Großeltern bei der Europawahl an die Kinder und Jugendlichen von #FridaysForFuture sein.

Am 24. Mai wird FridaysForFuture in ganz Europa nochmal massiv auf die Straßen gehen und klar machen, worum es geht. Und am 26. Mai wird gewählt.

Worum geht es?
Noch etwa 10 Jahre – dann muss der Ausstieg aus der Verbrennung Fossiler Energien unumkehrbar organisiert sein. So sagt es die Klimawissenschaft. Noch etwa 10 Jahre – also im Jahre 2030 muss der Ausstiegsprozess unumkehrbar sein.

Das jetzt zu wählende Europäische Parlament wird die Hälfte dieser entscheidenden Zeit politisch wesentlich mitbestimmen – deshalb kommt es sehr darauf an, wer ins Parlament gewählt wird.

Die Kohle-Parteien haben offenbar mitbekommen, dass sich der Wind gerade mächtig gedreht hat. Sogar der sächsische Ministerpräsident Kretschmer (CDU), findet die Streiks der Schüler richtig, sie seien ein „jugendlicher Ausdruck“ dessen, was die Jugendlichen wollen. Noch unglaubwürdiger kann man allerdings kaum sein, war doch Kretschmer einer der Ministerpräsidenten, die für einen möglichst langen Gebrauch der Braunkohle bis in die vierziger Jahre eingetreten ist.

Die jungen Leute schert das glücklicherweise nicht. Sie tun, was sie tun können: sie mobilisieren Öffentlichkeit. Sie tun das weltweit. Sie machen das auf eine bemerkenswert professionelle Weise nur ausgerüstet mit ihren Laptops und Smartphones.

Nun aber muss die Antwort der Eltern und Großeltern kommen.
Und diese Antwort muss eine politische sein.

Am 26. Mai wählt Europa ein neues Parlament.
Diese Wahl muss und wird zur Klima-Wahl werden. Jeder kann sich daran beteiligen. Sprechen Sie in der Familie darüber, reden Sie mit den Nachbarn, nutzen Sie Ihre Netzwerke,nehmen Sie Ihren guten alten E-Mail-Verteiler zu Hilfe. Es geht nicht um uns. Es geht um unsere Kinder und Enkel. Deshalb engagieren sich große Netzwerke wie Europäische Energiewende und Fuer-unsere-Enkel.org gemeinsam mit anderen für diese so besondere Europa-Wahl.

Und Sie? Nun sind Sie dran!

Gehen Sie zur Europa-Wahl am 26. Mai 2019 und geben Sie Ihre Stimme Kandidatinnen und Kandidaten, die wirklich authentisch und überzeugend für einen wirksamen Klimaschutz auf europäischer Ebene eintreten.

Dümmer als jeder Esel – Die Menschheit tötet ihre Nachkommen.


Alarmstufe Rot! Antonio Guterres

Eigentlich kümmern und sorgen sich Eltern um ihre Kinder. In der Natur jedenfalls ist das so. Jeder Pinguin macht das, jedes Kamel, jeder Esel.

 

 

Die Menschheit allerdings verhält sich anders als jeder x-beliebige Esel.
Die Menschheit tötet die Nachgeborenen – in dem sie ihnen die Lebensgrundlagen entzieht.

Der Chef der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hat nun gewarnt: die CO2-Emissionen seien „nie zuvor so hoch gewesen“ und so „stark angestiegen wie im Jahr 2018“. Es sei „das stärkste Wachstum der Emissionen seit über einem Jahrzehnt“.  Viele Fachleute halten es deshalb für „sehr unwahrscheinlich“, dass die Menschheit die Ziele des Paris-Vertrages einhalten kann und bis 2050 die Emissionen aus Null bringt.

Die Folge: immer mehr Kipp-Punkte (tipping points) werden überschritten, der Klimawandel befeuert sich immer stärker selbst. Am Ende kann man gar nichts mehr tun.

Die Eisschmelze in der Arktis lässt sich bereits jetzt nicht mehr aufhalten, meldete Spiegel-Online Wissenschaft am 18. 3. 2019 unter Bezugnahme auf eine UN-Studie. Man rechnet damit, dass die Arktis ab 2030 im Sommer völlig eisfrei sein wird.

Was bedeutet das alles? Die Generation der jetzt Mächtigen, also Politiker, Wirtschaftsbosse – kurz, die Welt der jetzt Erwachsenen – zerstört die Lebensgrundlagen der jetzt jungen Menschen und wendet sich damit gegen die Mehrheit der Weltbevölkerung.

Denn: mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist jünger als 25 Jahre.

Deshalb haben #FridaysForFuture sehr Recht. Es reicht jetzt. Es ist genug geredet. Mit dieser Zerstörung muss Schluss sein. Sofort.

Jeder Pinguin kümmert sich um seine Nachkommen. Jedes Kamel tut es und jeder Esel tut es ebenso.

Nur der Mensch tut es nicht.
Der Mensch zerstört – obwohl er die Folgen seines Handelns sehr genau kennt – die Lebensgrundlagen für seine Nachkommen.

Das ist ein Selbstmord auf Raten.

Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat nun die „Führer der Welt“ dazu aufgerufen, bei der kommenden Klima-Konferenz in New York „mit konkreten Plänen“ anzureisen und nicht nur mit „warmen Worten“. Er hat sehr Recht. Guterres warnt schon seit langem sehr eindringlich. Beim Klima stünde die Alarmanzeige auf „Rot“, hatte er in seiner Neujahrsansprache 2019 mitgeteilt. Wie es allerdings um die Führungsqualitäten der jetzt Regierenden aussieht, konnte man in Deutschland gestern wieder sehen, als die Kommission zur Reform des Verkehrssektors ohne Ergebnis auseinander ging.  Selbst das Handelsblatt kommentierte sehr kritisch „Deutschland braucht einen Verkehrswende-Minister und keinen Bundesverkehrsnostalgiker.“

Die Menschheit weiß, was auf dem „Spiel“ steht. Es geht schon lange nicht um ein „Spiel“. Es geht um Leben und Tod. Gerade hat man es wieder in Mosambik und in den USA gesehen: gewaltige Fluten, die Tausende von Menschenleben fordern und ganze Wirtschaftszweige ruinieren.

Die Menschheit weiß, um was es geht. Die Regierenden wissen, um was es geht.

Aber sie machen weiter, wie bisher.

Sie handeln dümmer als jeder dumme Esel. Der kümmert sich um seine Nachfahren.
Die Menschheit tut das nicht. Die Mehrheit der Menschheit ist den jetzt Erwachsenen im Grunde egal. Das ist die bittere Wahrheit. Es gibt zaghafte Änderungen. #ParentsForFuture und #Scientists4Future, sogar #GrandparentsForFuture stellen sich an die Seite der jungen Leute von #FridaysForFuture.

Ob das aber alles ausreicht, das Ruder herumzureißen, steht dahin. Viel Zeit bleibt nicht mehr. „Maximal 12 Jahre“ sagt die Klimawissenschaft. Im kommen den Jahrzehnt muss es gelingen, die Emissionen dauerhaft zu senken und einen Weg zu beschreiten, der die Emissionen immer weiter reduziert.

Gelingt das nicht, wird unsere Generation als die schäbigste und egoistischste Generation in Erinnerung bleiben, die diese Welt je gesehen hat.

Tod und Sterben werden Thema bei den Schülerstreiks


Die in FridaysForFuture Rhein Sieg 15.3.2019

Das ist bemerkenswert. Junge und sehr junge Menschen gehen seit Monaten „wegen Klimaschutz“ auf die Straßen – aber nun bringen sie die Themen „Tod“ und „Sterben“ zur Sprache. Am 15. März 2019 ist das geschehen und die Gruppe von FridaysForFuture Rhein Sieg hat diese im Jargon „Die in“ genannte Aktion durchgeführt und fotografiert.
Sie schreiben dazu auf ihrer facebook-Seite:

„Auf der Demo am Freitag fanden sich spontan Jugendliche zusammen um mit einem Die-In auf die Klimakrise und deren Folgen aufmerksam zu machen.

Auch passte diese Aktion zur Rede der Internationale Jugend Rheinland,
die darauf aufmerksam machte, dass Millionen Menschen aufgrund der Umweltzerstörung ihre Heimat verlassen müssen oder durch die vom Klimawandel entstehenden Dürren, Überschwemmungen,… sterben.

Passionszeit 2019. Fastenzeit. Gesonderte Zeit.

Zeit, über die Themen „Tod“ und „Sterben“ nachzudenken.  Nicht nur individuell, auf eigenes Leid, auf den eigenen Tod bezogen – sondern politisch.
Bezogen auf die polis, auf die Bürgerschaft dieser Einen Welt.

Für mich ein sehr starker Impuls, die Passionszeit 2019 einmal anders wahrzunehmen und zu gestalten als sonst.
Anlass, das „Leiden der Welt“ (bei Paulus ist vom „Seufzen aller Kreatur“ die Rede) hinein zu nehmen in mein Nachdenken über das, was uns trägt.

Niemand hat das Recht, diesen Jugendlichen Oberflächlichkeit vorzuwerfen. Politiker wie Frau Kramp-Karrenbauer oder Herr Lindner tun das gern. Sie meinen, die Jugendlichen gingen auf die Straßen „um zu schwänzen“. Diese Leute haben gar nichts verstanden und sie äußern sich aus eiskaltem strategischem politischem Kalkül. Denn die Jugendlichen, die sich „zum Sterben auf die Straßen legen“ sind ihnen gefährlich geworden.
Über 1,5 Millionen Menschen waren am 15. März 2019 auf den Straßen der Welt. Das ging von Asien über Europa und Afrika bis nach Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland – die Welt steht auf.
Und zwar die junge Welt.  Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist um die oder unter 15 Jahre alt. Dort sind die Mehrheiten.

Und diese jungen Leute überall auf der Welt kümmern sich nun mit höchstem Engagement, auch viel Mut um ihre eigene Zukunft. Sie machen Zusammenhänge deutlich, die die „Alten“ gern verdrängen: wegen unserem Lebensstil sterben in anderen Teilen der Welt bereits Menschen.

Zeit, inne zu halten.

Die Schülerstreiks wirken wie eine ansteckende Gesundheit


Übermorgen ist es soweit.
In 1235 Orten in 98 Ländern (Stand 13. 3. 2019) werden junge Menschen auf die Straßen gehen und ihre Zukunft einfordern.
Das ist die größte selbstorganisierte Klimaschutz-Demonstration, die die Erde bislang gesehen hat.
Das, was da auf den Plakaten zu lesen sein wird, ist keine leichte Kost.
„Eure Klimapolitik tötet“ steht da zum Beispiel.  FridaysForFuture Deutschland hat heute früh erste Entwürfe gepostet und von den Vorbereitungen berichtet.
Darüber wird zu reden sein.
Junge Menschen bedienen sich ihres eigenen Verstandes, organisieren sich weltweit und machen den Mund auf: laut und deutlich.

Mich erinnern diese Tage und Wochen an das Ende der DDR, als aus winzig kleinen Grüppchen, die sich versteckt in den Kirchen zu „Friedensandachten“ versammelt hatten, immer größere Veranstaltungen wurden bis sie so groß wurden, dass die Räume nicht mehr reichten und man auf die Straße musste, ob man wollte oder nicht.
Angst war natürlich ein Thema.
Aber wachsender Mut eben auch.
Und mit jeder öffentlichen Kundgebung, mit jeder noch so kleinen öffentlichen Demonstration wuchs der Mut.
Die Menschen begannen endlich, aufrecht zu gehen.

Eben das kann ich jetzt wiedererkennen bei den Schüler- und Studentengruppen überall auf der Welt. Manchmal sind es winzige Grüppchen, irgendwo in Mecklenburg, manchmal sogar nur ein einzelner Schüler – wie in Uganda zu sehen war -; andernorts sind Zehntausende auf den Straßen, wie kürzlich in Amsterdam, wo sich 40.000 ! Menschen hinter den Schülerinnen und Schülern versammelt haben.

Bediene dich deines eigenen Verstandes und übernimm Verantwortung für dein Leben – darum ging es am Ende der DDR und genau das genau geschieht nun wiederum, allerdings in einem viel größeren Maßstab, denn diesmal geht es rund um die Welt.
Die jungen Leute tun das. Sie lassen sich nicht mehr Angst machen von irgendwelchen Lehrern oder Ministern. Sie gehen aufrecht.

Das wirkt wie eine ansteckende Gesundheit. Immer mehr Menschen kommen dazu, immer mehr solidarisieren sich. Gestern vor der Bundespressekonferenz: „Scientists4Future“: mehr als 12.000 Wissenschaftler sagen: die Schüler haben Recht! Es ist höchste Zeit, konsequenten und engagierten Klimaschutz zu betreiben und sehr viel früher aus der Kohle auszusteigen, als das die „Kohlekommission“ vorgeschlagen hat. Das ist ein bemerkenswerter Vorgang, denn Akademiker sind gewöhnlich in solchen Angelegenheit überaus zurückhaltend. Nun aber ändert sich da was. Da wirkt etwas wie eine ansteckende Gesundheit.

Und die wird so dringend gebraucht angesichts des so sehr verbreiteten Duckmäusertums, angesichts der vielen Verdrossenheit und Verdrießlichkeit, angesichts des so sehr verbreiteten folgenlosen Meckerns über „die Verhältnisse“.

Ein frischer Wind kommt da gezogen.
Diese Streiks sind für die Regierenden sehr unbequem, denn man kann sie nun nicht mehr verschweigen, so groß sind sie geworden. Ich kann nur hoffen, dass sich die jungen Menschen und alle, die sie mittlerweile unterstützen, nicht „einwickeln“ lassen, sondern sehr klar bleiben in ihren Forderungen.
„Wir wollen, dass die Europawahlen eine Abstimmung über den Klimaschutz werden“ hat gestern ein Vertreter von FridaysForFuture in der Bundespressekonferenz gesagt. Das ist eine überaus klare Ansage.
Diese Streiks müssen unbequem sein – sonst ändert sich nichts.
Und gerade weil sie unbequem sind, sind sie auch eine große Wohltat.
Endlich! kommt da etwas in Bewegung.
Endlich! bricht da etwas auf und Neues kann werden.
Es ist höchste Zeit.

12.000 Wissenschaftler stützen #FridaysForFuture – und wie geht’s weiter?


Zunächst: heute ist ein guter Tag, denn das sehr gut begründete Engagement von vielen Zehntausenden Schülern rund um die Welt hat eine wichtige Unterstützung bekommen: in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen (Stand 12.3.2019) mehr als 12.100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Text, der kurz und bündig zusammengefasst lautet: „Die Jugendlichen haben sehr Recht, wenn sie wirkliche engagierten Klimaschutz verlangen.“ Dr. Gregor Hagedorn, Wissenschaftlicher Leiter am Naturkundemuseum in Berlin hatte mir den Text in der Vorwoche gemailt mit der Bitte, doch „mal drüber zu schauen“, was ich gern getan habe. Heute nun war die Bundespressekonferenz, bei der Dr. Eckhart von Hirschhausen, Prof. Dr. Maja Göpel und Prof. Volker Quaschning die Erklärung der Wissenschaftler öffentlich vorgestellt haben. Unterstützt wurde die Sache unter anderem vom früheren Chef der Berliner Charité, Professor Ganten.

Aber, wie nun weiter?
Nun, am 15. März wird zunächst ein weltweiter „Klimastreik“ stattfinden. Die größte Klimademonstration aller Zeiten. Auf die Beine gestellt von jungen Menschen, denen ihre Zukunft nicht egal ist. In mehr als 900 Städten in über 80 Ländern der Erde wird es Klimastreiks geben. Großartig.

Aber, wie dann weiter?
Das wird von Land zu Land unterschiedlich sein. In Europa geht es darum, „die Europawahlen zur Abstimmung über engagierten Klimaschutz zu machen“. Denn demnächst sind Europa-Wahlen und das Thema Klimawandel muss ganz oben auf die Agenda. Wer sich nicht wirklich glaubwürdig und engagiert für wirksamen Klimaschutz einsetzt, wird nicht mehr gewählt. Da haben die Vertreter von FridaysForFuture heute in der Bundespressekonferenz den Finger genau auf die richtige Stelle gelegt, als man sie fragte, „wie lange“ sie denn „noch streiken“ wollen. „Bis sich endlich etwas ändert“ ist die glasklare Antwort.

Der nächste Schritt also: Europa-Wahlen. 23. – 26. Mai 2019 europaweit.
Bis dahin muss das Thema Klimawandel/Klimakrise/climate change ganz oben auf die Agenda.

Dabei unterstützen wir von Fuer-unsere-Enkel.org die jungen Leute sehr gern.
Und wir wissen, dass die neuen Netzwerke parents-for-future und scientists-for-future ähnlich arbeiten werden.

Lasst Euch nicht einwickeln! Eine Nachricht an #FridaysForFuture


Liebe junge Leute überall auf der Welt, die ihr bei #FridaysForFuture auf die Straßen geht. Mit großer Sympathie sehe nicht nur ich, was ihr da weltweit auf die Beine gestellt habt und was ihr noch vorhabt.
Ich gehöre zu einer Generation, denen ihr sehr berechtigte Vorwürfe macht. „Hättet Ihr Eure Hausaufgaben gemacht, müssten wir jetzt nicht auf die Straßen!“ sagt Ihr und habt damit Recht.
Selbst die Umweltengagierten unter uns Älteren müssen sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Ich selbst bin im Grunde mein ganzes Leben lang an diesem Überlebensthema der Menschheit „dran“ und engagiere mich mit meinen Möglichkeiten – und trotzdem sage ich: Ihr habt Recht mit Eurem Vorwurf. Denn: Wir waren nicht klar genug, wir waren nicht engagiert genug, wir haben uns viel zu früh mit falschen Kompromissen zufrieden gegeben.

Aber gerade deshalb will ich Euch sagen: Lasst Euch jetzt nicht einwickeln!

Viele der jetzt Mächtigen werden schon sehr bald versuchen, mit Euch „in einen Dialog“ einzutreten. Sie werden Euch zu Podien einladen, zu Umweltausschüssen, kurz „zur Mitarbeit“. Sie werden sagen, ihr könntet doch Mitglied in einer Partei werden und all das. Sie versuchen, Euch „einzuwickeln“.
Damit wäre Eurem Protest aber die Spitze abgebrochen. Es ist nicht Eure Aufgabe, den Job der gewählten Politiker und Politikerinnen zu machen. Nein, das ist nicht auch noch Eure Aufgabe.
Deshalb: passt genau auf.
Dialog ist wichtig und natürlich redet man miteinander, das ist gar keine Frage. Aber: passt auf, dass Euch jetzt die „Erwachsenen“ nicht einfach eine Aufgabe über den Tisch schieben, die sie gefälligst selbst zu erledigen haben.

Ich kenne solche „Dialogversuche“ der Mächtigen noch sehr gut aus der Zeit der Diktatur und auch aus den Jahren nach dem Fall der Mauer.
Wenn Protestgruppen zum „Dialog“ eingeladen werden, ist höchste Aufmerksamkeit geboten, denn es geht meistens im Kern darum, dass „alles so bleibt wie es ist“. Und genau darum kann es nicht mehr länger gehen.

Ich wünsche Euch jedenfalls von Herzen, dass Ihr weiterhin sehr klar und sehr laut seid. Ich wünsche Euch auch, dass die Zahl der Unterstützerinnen und Unterstützer von Tag zu Tag, von Woche zu Woche wächst und immer lauter wird. Damit nicht nur geredet wird, sondern, damit sich endlich unser Verhalten ändert.

Es gibt keinen Planeten B. Und die Zeit drängt sehr.

Mit herzlichen Grüßen

Ulrich Kasparick
Parlamentarischer Staatssekretär a.D.
Gründer von Fuer-unsere-Enkel.org

Seid ungehorsam! Eine Anmerkung zu den weltweiten Schülerstreiks


Ungehorsam ist eine wesentliche Quelle für gesellschaftlichen Fortschritt.
Das ist meine Lebenserfahrung.

„Bediene dich deines eigenen Verstandes – und sei ungehorsam.
Lebe verantwortlich für deine eigenen Entscheidungen und delegiere Verantwortung nicht an andere, in dem du ihnen einfach gehorchst. Darauf kommt es an“.
So lautet meine Antwort auf die Frage von Jüngeren, worauf es ankommt im Leben.

Wenn ich die zurückliegenden Lebensjahre revue passieren lasse, ist das ein Kontinuum: bediene dich deines eigenen Verstandes und sei ungehorsam, wenn es nötig ist. Das war überlebenswichtig in der Diktatur.
Wer nicht völlig verblöden und in der inneren Emigration, oder, noch schlimmer, im Gefängnis oder „im Westen“ landen wollte – der brauchte diesen letzten Rest an Selbstachtung, der aus Ungehorsam erwächst. „Und wenn sie alle rennen – ich renne noch lange nicht, nur weil sie alle rennen“. So bin ich erzogen worden. Deshalb habe ich nie ein Pionierhemd getragen und nie eine FDJ-Bluse; deshalb war ich zur Zeit der Diktatur nie bei einer Wahl und auch nicht bei der Armee. Nun, man hatte dafür einen Preis zu zahlen natürlich, man konnte nicht studieren, was man wollte, sondern musste längere, oft sehr unbequeme Wege gehen.  Natürlich wurden wir belächelt, auch versuchte man, uns lächerlich zu machen. Das aber machte uns nur noch stärker. Wir drei Geschwister wussten die Eltern hinter uns. Sie stärkten uns den Rücken und brachten uns bei, wie man aufrecht geht. Dafür danke ich ihnen noch heute.

Mir scheint, die jungen Leute von #FridaysForFuture haben das verstanden und auf ihre Zeit gedolmetscht:
Sei ungehorsam! Wenn du merkst, dass die Befolgung der alten Regeln dazu führt, dass sich die Menschheit selber umbringt – dann ändere die Regeln. Höre auf, den alten Regeln zu folgen. Das erzeugt starke Reaktionen: man wird versuchen, euch lächerlich zu machen; man wird euch verleumden; man wird euch angreifen – aber ihr werdet am Ende doch erfolgreich sein.

Bediene dich deines eigenen Verstandes – uns sei ungehorsam.
Das ist es, worauf es mehr denn je ankommt.

Greta Thunberg hat heute (21. 2. 2019) in Brüssel gesprochen. Sie hat gesagt: „Wir streiken deshalb während der Schulstunden, weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben.“ Und sie fügte in Richtung der Erwachsenen hinzu: „Wir räumen Euren Mist auf. Und wir hören damit erst auf, wenn die Arbeit getan ist.“
Das ist ein gutes und frisches Selbstbewusstsein. Das ist etwas völlig anderes als die sonst so oft anzutreffende ölige Angepasstheit, die jeder Mode und jeder Masse einfach hinterherläuft.
Ich wünsche den jungen Leuten viel Erfolg auf ihrem Weg und ich will gemeinsam mit anderen, die mittlerweile „in die Jahre gekommen“ sind, meinen Beitrag leisten, dass die jungen Leute erfolgreich sein können. Wir tun das zum Beispiel mit dem Netzwerk Fuer-unsere-Enkel.org.

Die dumme Rede vom „Retten der Welt“


„Na, warst Du wieder die Welt retten?“ fragen manche Eltern ihre Kinder, wenn die grad von #FridaysForFuture kommen. Beispielsweise.
Andere sagen von sich: „So, jetzt war ich den ganzen Tag die Welt retten, jetzt ist Feierabend“.
Diejenigen, die sich für mehr als sich selber engagieren, werden nicht selten von denen verächtlich gemacht, die gern bequem auf dem Sofa sitzen und die Weltlage lediglich kommentieren. Davon gibt es reichlich.
Es ist in ihren Augen verächtlich, verachtenswert, wenn andere sich engagieren und „die Welt retten“, während sie selber in ihrer Tatenlosigkeit eingemauert zu Hause sitzen. Man schimpft deshalb auch gern über diese „Gutmenschen“. Sie halten einem selber, der man so gern bequem auf dem Sessel sitzen bleibt, nämlich einen ziemlich unbequemen Spiegel vor Augen: „Schau genau hin. Der da sitzt und nur meckert – das bist du!“

Aber auch Engagierte nutzen die Redewendung vom „Retten der Welt“.
Und auch sie nutzen sie zu Unrecht.
Denn die Redewendung enthält die Behauptung, Menschen könnten „die Welt retten“. Das können sie nicht.
Die Rede von „die Welt retten“ ist also in jeder Hinsicht ein unpassende Rede.
Niemand kann „die Welt retten“. Auch alle gemeinsam können das nicht.

Man kann allerdings seine konkrete eigene Verantwortung wahrnehmen. Das allerdings.
Das ist allerdings sehr viel mühsamer. Denn dazu muss man ja erstmal herausfinden, was genau man selber denn überhaupt am Zustand der Welt ändern kann.
Kann ich einen Preis für Flugbenzin festlegen? Nein. Ich kann ihn fordern, mehr aber auch nicht.
Kann ich verhindern, dass Unkrautvernichtungsmittel auf Äckern ausgebracht wird? Eher selten. Es sei denn, der Acker gehört mir oder es ist kommunaler Acker und ich sitze im Gemeinderat oder es ist kirchlicher Acker und ich sitze im Gemeindekirchenrat. Dann kann ich dort einen Antrag stellen, dass „unser“ Acker künftig nicht mehr mit Unkrautvernichtungsmittel besprüht werden darf. Ob ich davon eine Mehrheit bekomme, hängt von Verschiedenem ab.

Kann ich verhindern, dass in Indien Kohlekraftwerke gebaut werden? Wohl eher nicht. Es sei denn, ich bin indischer Ministerpräsident.

Kann ich verhindern, dass immer mehr Autos in unseren Städten fahren?
Nein. Aber ich kann mein eigenes Auto abschaffen. Das schon. Das ist allerdings ein wenig unbequem.

Kann ich verhindern, daß RWE „Tatsachen schafft“ und weiter rodet, obwohl der Kohle-Ausstieg beschlossen ist? Ich kann es gemeinsam mit anderen versuchen. Der Ausgang der Sache ist ungewiss. Die Chancen stehen allerdings nicht mehr ganz so schlecht wie noch vor ein paar Wochen.

Wenn ich zu einer Demonstration für einen schnelleren Kohle-Ausstieg gehe, rette ich „die Welt“ in keiner Weise. Ich mache bestenfalls gemeinsam mit anderen öffentlich deutlich, welcher Ansicht ich bin. Und appelliere an andere, etwas zu tun. Deshalb ist die Rede, die Schülerinnen und Schüler, die wöchentlich bei #FridaysForFuture demonstrieren, wollten „die Welt retten“ eine despektierliche Rede, die die jungen Leute lediglich lächerlich machen soll. Die jungen Leute retten „die Welt“ ganz gewiss nicht, aber sie machen endlich deutlich, was ihre Interessen sind: nämlich eine lebenswerte und  einigermaßen intakte Umwelt zu „erben“. Und je mehr dieses Interesse äußern, um so klarer wird ihre Botschaft an diejenigen, die in Staat und Verwaltung die Macht innehaben.

Man kann auf die Rede vom „Retten der Welt“ (oder auch vom „Retten des Klimas“) getrost verzichten.
Sehr viel gescheiter und anregender ist die Rede von der konkreten eigenen persönlichen Verantwortung. Die kann damit beginnen, dass ich meinen eigenen Lebensstil überdenke und gegebenenfalls weiter ändere und zum Beispiel das Auto abschaffe, weniger fliege, die Ernährung umstelle usw.
Und sie kann darin weiter gehen, dass ich mich in eine Gruppe einbringe – eine kommunale vor Ort, eine übergreifende, vielleicht gar in eine internationale, in ein Netzwerk.
Je konkreter, je besser ist es.

Im internationalen Netzwerk Fuer-unsere-Enkel.org geht es deshalb sehr konkret zu. Wir stärken diejenigen jungen Leute, die für eine lebenswerte, intakte Umwelt demonstrieren, in dem wir mit Hilfe unserer Smartphones, Laptops, Pcs etc. nach und nach eine Gegenöffentlichkeit zu denjenigen aufbauen, die den dringend notwendigen engagierten Klimaschutz verhindern wollen. Die sind momentan noch sehr zahlreich. Wir arbeiten gemeinsam mit vielen tausenden junger Leute daran, dass sich das rasch ändert.

Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber, nicht nur, wenn es um Klimawandel geht.


Der Klimawandel sei die größte Angst der meisten Menschen. So stand es Anfang Februar in vielen Zeitungen. Radio- und Fernsehsender berichteten ebenfalls über die Ergebnisse der weltweiten Befragung.

Was ist davon zu halten?

Angst ist zunächst mal eine natürliche, lebenserhaltende Reaktion. Hätten Menschen und Tiere keine Angst, könnten sie nur schwer überleben.

Allerdings hat Angst natürlicherweise zwei mögliche Reaktionen: Flucht oder Angriff.  „Sich tot stellen“ oder kämpfen.

„Angst ist ein schlechter Ratgeber“ weiß der Volksmund. Das gilt allgemein, besonders aber bei hochkomplexen Sachverhalten wie dem Klimawandel.
Menschen, denen Denken in hochkomplexen Zusammenhängen eher schwer fällt, werfen ja sogar Klimaforschern, nüchternen Naturwissenschaftlern also, die ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen „Panikmache“ vor. Ein Zeichen dafür, dass sie mit den veröffentlichten Daten nicht umgehen können – sie machen ihnen „einfach nur Angst“.
„Panikmache“ – ein beliebter Vorwurf sogar an Naturwissenschaftler – vorgetragen von Menschen, die „nicht hingucken“ wollen, die der Herausforderung „nicht in die Augen sehen“ wollen – weil eine tiefe Angst sie treibt. Sie reagieren auf das, was uns die Naturwissenschaft nun schon seit Jahrzehnten über den Klimawandel und seine Ursachen erklärt, mit einem „Totstellreflex“.  Das ist nun allerdings angesichts der eingetretenen Situation die schlechteste aller denkbaren Reaktionen.

Wenn das Boot, in dem du unterwegs bist, undicht ist und Wasser eindringt – was wirst du tun? Wirst du aufgeben und ertrinken? Oder wirst du schöpfen so lange du kannst, in der Hoffnung, eine Insel zu erreichen?

Das ist in etwa die Situation, in der die Menschheit angesichts des Klimawandels ist.
Man kann angesichts der Daten sagen: „es hat ja doch alles keinen Sinn mehr. Es ist ja schon „fünf nach zwölf“.“ Der Mensch gibt auf.
Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.“ (Die Bibel, 1. Brief an die Korinther, Kapitel 15, Vers 32).
Das ist eine mögliche, aber äußerst egoistische Sichtweise, denn: da sind ja noch Kinder und Enkel und vielleicht sogar bereits Urenkel.

Was ist angesichts der naturwissenschaftlichen Daten also zu tun?
„Angriff“. Wir müssen endlich handeln. Man weiß ja sehr genau, was zu tun ist:
1. Aufhören, die fossilen Energien auch noch zu subventionieren. Es ist ja völliger Irrsinn, eine wesentliche Quelle der Zerstörung auch noch mit etwa 600 Milliarden Dollar pro Jahr zu fördern.

2. Das in fossile Energien investierte Geld dort abziehen und in Erneuerbare investieren. (Das kann jeder „kleine Sparer“ ebenfalls tun.) Die weltweite Bewegung #Divest kommt zwar voran (mittlerweile sind mehr als 5 Billionen Dollar aus fossilen Energieprojekten abgezogen), aber noch viel zu langsam.

3. Einen Mindestpreis für Kohlendioxid (CO2). Wer CO2 emittiert, zahlt. Wer viel emittiert, zahlt viel, wer wenig emittiert, zahlt wenig. Die Einnahmen werden unter anderem dafür eingesetzt, für sozialen Ausgleich zu sorgen. Das Geld geht zu großen Teilen an die Bevölkerung zurück.

4. Klare politische Vorgaben, die den naturwissenschaftlichen Herausforderungen auch tatsächlich entsprechen. – Deshalb ist ein Kohleausstieg 2038 in Deutschland deutlich zu spät. Das kann und das muss sehr viel schneller gehen, da haben die Schülerproteste (#FridaysForFuture) völlig Recht.

5. Sehr viel ambitionierterer Ausbau der Erneuerbaren Energien. (Not-wendig ist eine Vervierfachung des Ausbautempos).

Ja, der Klimawandel ist die größte Herausforderung unseres Jahrhunderts, denn die Stabilität ganzer Staaten steht auf dem Spiel, Trinkwasser wird fehlen, die Zahl der Flüchtlinge, die wegen steigendem Meeresspiegel in andere Gebiete ziehen müssen, wird stark steigen. Die Konflikte werden massiv zunehmen. Klimawandel wird zum Sicherheitsrisiko – deshalb setzt Deutschland völlig zu Recht das Thema innerhalb des UN-Sicherheitsrates ganz oben auf die Agenda.

Angst ist angesichts dieser Sachlage wirklich kein guter Ratgeber.
Erforderlich ist, dass die Mutigen nun entschlossen voran gehen – so, wie in den USA Abgeordnete nun einen NEW GREEN DEAL vorschlagen – ein Umweltprogramm in einem Volumen wie das Mond-Programm der NASA.

Die Zeit ist gekommen, den Kampf gegen den Klimawandel wirklich aufzunehmen. Alle werden gebraucht: Politiker, Gewerkschaftler, Journalisten, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, junge Menschen, ältere Menschen, alte Menschen. Alle. Jeder, der einen Laptop zu bedienen weiß ist ebenso nötig, wie jeder, der ein Unternehmen führt.
Der internationale Klimastreik am 15. März 2019, der mittlerweile in über 40 Ländern dieser Erde vorbereitet wird, wird eines zeigen: die Zahl der Menschen, die angesichts der Lage zu kämpfen bereit ist, wächst.

Lasst uns kämpfen. Jeder an seinem Platz, jeder mit seinen Möglichkeiten.
Die Herausforderung ist groß. Sie ist die größte, vor der die Menschheit je gestanden hat.
Angesichts der eingetretenen Lage aufzugeben, bevor der Kampf überhaupt begonnen hat, ist keine Möglichkeit.
Denn: wir sind verantwortlich auch für die jungen Menschen, die nach uns kommen.

Greta Thunberg und die Schulstreiks. Eine kleine Dankesrede


Es gibt gute Tage. Heute ist so einer. Heute haben überall auf der Welt junge Menschen demonstriert. Sie haben ihre Schulen verlassen, so, wie das Greta Thunberg schon seit längerem regelmäßig tut und sie haben gesagt, was sie von denen, die an der Macht sind in Bezug auf den dringend notwendigen Klimaschutz erwarten: Tut endlich was!
Noch vor wenigen Wochen waren es erst wenige hundert junge Menschen, die sich unter dem hashtag #fridaysforfuture versammelt haben.
Heute waren es allein in Deutschland mehr als 25.000 in über 50 Städten. Auch in Belgien (12.000) und in der Schweiz (ca. 20.000), in Italien und anderen Ländern sind junge Leute in Bewegung gekommen, weil sie überzeugt hat, was die fünfzehnjährige Greta Thunberg angefangen hatte. Seit sie vom UN-Generalsekretär auf der Weltklimakonferenz in Katowice der Weltöffentlichkeit gezeigt worden war, seit sie nun sogar zum eher konservativen Weltwirtschaftsforum nach Davos eingeladen wurde – seither tut sich eine Menge unter den jungen Leuten.
Man kann stolz sein auf solche engagierten jungen Leute, die sich wie heute zwei und mehr Stunden bei Minusgraden vor ein Rathaus oder einen Landtag oder vor den Reichstag in Berlin stellen und laut werden.
Lehrer oder Kultusministerien, die ein solches Engagement bestrafen wollen – auch das gibts – haben offenbar nicht im geringsten verstanden, um was es geht.
„Wir sind die letzte Generation, die noch etwas tun kann – deshalb sind wir auf der Straße“ bringt es einer der vielen tausend Demonstranten auf den Punkt.
Und deshalb unterstützen wir von Fuer-unsere-Enkel.org diese engagierten Leute.
In der kommenden Woche werde ich in Wien sein, dort mit Schülern, Zeitungen und dem Rundfunk über unser Netzwerk Fuer-unsere-Enkel.org sprechen. Ich werde die Gelegenheit nutzen und die vielen jungen Leute loben, die da heute auf die Straße gegangen sind und in den kommenden Wochen auf die Straßen gehen werden.
Anders wird es nämlich keine Veränderung geben. Von alleine geschieht nichts. Man muss kämpfen um eine bessere Klimapolitik. Die jungen Leute um Greta Thunberg haben das verstanden. Dafür gebührt ihnen Dank.